Sättigung einfach erklärt

Sättigung ist der Grund, warum mehr Budget irgendwann nicht mehr proportional mehr Umsatz bringt. Wir erklären Sättigung und Sättigungspunkt mit Bild und Beispiel.

Sättigung ist der Grund, warum mehr Budget irgendwann nicht mehr proportional mehr Umsatz bringt. Wer das Prinzip verstanden hat, hört auf, Kanäle endlos hochzuregeln, und fängt an, am richtigen Punkt zu stoppen. Wir erklären Sättigung hier mit Bild und Beispiel und zeigen, wie sie mit Grenznutzen und Sättigungskurve zusammenhängt.

In drei Sätzen

  • 01Sättigung beschreibt, dass jeder zusätzliche Euro Budget irgendwann immer weniger Wirkung erzeugt.
  • 02Der Sättigungspunkt ist die Stelle, ab der sich weiteres Budget kaum noch lohnt.
  • 03Sättigung ist der Grund, warum die Beziehung zwischen Budget und Umsatz eine Kurve ist, keine Gerade.

Die einfache Definition

Warum Sättigung entsteht

Hinter der Sättigung steckt eine einfache Logik. Die ersten Euros erreichen die kaufbereitesten Menschen, das bringt viel. Je mehr du ausgibst, desto weiter musst du in weniger kaufbereite Gruppen vordringen, und desto weniger bringt jeder weitere Euro. Zusätzlich steigen bei höherem Budget oft die Preise in den Werbeauktionen. Beides zusammen sorgt dafür, dass die Wirkung abflacht.

BudgetUmsatzSättigungSättigungspunkt
Die Wirkung von Budget folgt keiner Geraden, sondern einer Kurve. Sie steigt zuerst steil und flacht dann ab. Der markierte Punkt ist der Bereich der Sättigung.
Sättigung ist der Grund, warum doppeltes Budget fast nie doppelten Umsatz bringt. Wer das ignoriert, kauft am Ende vor allem teure Luft.

Der Zusammenhang mit Grenznutzen und Kurve

Sättigung, Grenznutzen und Sättigungskurve beschreiben dieselbe Sache aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Sättigungskurve ist die Form, die die Wirkung über das Budget annimmt. Der Grenznutzen ist die Steigung dieser Kurve am aktuellen Punkt. Und Sättigung ist das Phänomen, dass diese Steigung mit steigendem Budget immer flacher wird. Wer eine dieser drei Ideen verstanden hat, versteht die anderen mit.

Was du daraus mitnimmst

Frage bei jedem Kanal nicht nur, bringt er Umsatz, sondern, wie nah ist er an seiner Sättigung. Ein großer Kanal kann längst gesättigt sein, während ein kleiner noch viel Luft hat. Budget wandert am besten dorthin, wo die Sättigung noch fern ist und jeder Euro noch viel bewirkt. So holst du aus demselben Budget mehr heraus, ohne mehr auszugeben.

Deine Frage, unsere Antwort

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Diesen Beitrag haben wir aus echten Projekten geschrieben. Deine konkrete Situation schauen wir uns gern persönlich an und antworten mit einer fundierten Einschätzung statt einer Standard-Floskel. Genau dafür gibt es uns.

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Häufige Fragen zum Thema

Die wichtigsten Nachfragen, die uns nach diesem Beitrag erreichen.

Der Sättigungspunkt ist die Stelle auf der Wirkungskurve, ab der zusätzliches Budget kaum noch zusätzlichen Umsatz bringt. Davor lohnt sich Investition, danach verpufft sie weitgehend. Den genauen Punkt zu kennen, hilft zu entscheiden, wann man ein Budget besser in einen anderen Kanal verschiebt.
Weil die ersten Euros die kaufbereitesten Menschen erreichen und jeder weitere Euro in weniger kaufbereite Gruppen vordringt, oft zu steigenden Preisen. Dadurch nimmt die Wirkung pro Euro ab, und die Beziehung zwischen Budget und Umsatz wird zu einer abflachenden Kurve statt einer Geraden.
Ein deutliches Zeichen ist, wenn eine spürbare Budgeterhöhung kaum noch zusätzlichen Umsatz bringt. Auch stark steigende Klickpreise bei sinkender zusätzlicher Wirkung deuten auf Sättigung hin. Genau lässt sich der Punkt bestimmen, indem man je Kanal eine Sättigungskurve schätzt.
Statt ihn weiter hochzuregeln, verschiebst du zusätzliches Budget besser in Kanäle, die noch nicht gesättigt sind und wo jeder Euro mehr bewirkt. Den gesättigten Kanal hältst du auf seinem effizienten Niveau, statt ihn über den Sättigungspunkt hinaus zu überladen.

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