Was Vectalyze macht, in einfachen Worten

Vectalyze schätzt für jeden Kanal eine Wirkungskurve und sagt dir, wo der nächste Euro am meisten bringt. Hier steht, wie das abläuft, für wen es sich lohnt und was wir bewusst nicht versprechen.

Die meisten Marketing-Werkzeuge zeigen dir, was passiert ist. Vectalyze beantwortet eine andere Frage: Was passiert, wenn du dein Budget anders verteilst? Dieser Beitrag erklärt in einfachen Worten, was dahinter steckt, wie der Ablauf aussieht und wo die Grenzen liegen.

In drei Sätzen

  • 01Vectalyze schätzt für jeden Kanal eine Wirkungskurve und leitet daraus eine Budget-Empfehlung ab.
  • 02Jede Zahl kommt mit einem Konfidenzintervall, damit du siehst, wie sicher die Schätzung ist.
  • 03Gebaut in Deutschland, Daten auf EU-Servern, monatlich kündbar ab 99 Euro.

Das Problem, das wir lösen

In fast jedem Marketing-Team gibt es diesen Moment: Das Budget für das nächste Quartal steht, und jemand muss entscheiden, wie es sich auf Google, Meta, LinkedIn und den Rest verteilt. Die Grundlage dafür ist meist ein Report mit ROAS je Kanal. Nur sagt der ROAS nichts darüber, was passiert wäre, wenn der Kanal nicht gelaufen wäre. Warum das in die Irre führt, steht ausführlich in Warum klassische Marketing-Auswertung uns in die Irre führt.

Wie Vectalyze arbeitet, in vier Schritten

DatenAds, GA4, CSVModellAdstock, SättigungOptimumgleicher GrenznutzenNachweisCausal ImpactErgebnis: eine Empfehlung mit Konfidenzintervall, keine glatte Zahl
Von den Rohdaten zur Entscheidung. Die drei mittleren Schritte laufen automatisch, du siehst am Ende eine Empfehlung mit Spannbreite statt einer glatten Zahl.

Erstens, Daten zusammenführen. Google Ads, Meta, Microsoft, LinkedIn, TikTok, Snapchat und GA4 lassen sich per OAuth anbinden. Wer das nicht will oder darf, importiert CSV-Dateien oder trägt Zahlen manuell ein. Beides funktioniert gleichwertig, viele Agenturen arbeiten ausschließlich mit CSV.

Zweitens, Wirkung modellieren. Für jeden Kanal wird eine Kurve geschätzt, die zwei Dinge berücksichtigt: dass Werbung nachwirkt (Adstock) und dass mehr Budget irgendwann weniger bringt (Sättigung). Die Methodik dahinter ist Marketing-Mix-Modeling, ergänzt um Kalman-Filter für die Prognose. Die Bausteine sind einzeln erklärt in Die drei mathematischen Werkzeuge.

Drittens, Budget optimieren. Aus den Kurven folgt die Verteilung, bei der alle Kanäle am gleichen Grenznutzen arbeiten. Das ist kein Zaubertrick, sondern die Regel, die auch im Playbook Budget in 30 Minuten neu verteilen von Hand angewendet wird, nur eben über alle Kanäle gleichzeitig und mit echten Daten.

Viertens, Wirkung nachprüfen. Nach der Umschichtung willst du wissen, ob es etwas gebracht hat. Dafür gibt es Causal-Impact-Analysen, die eine Maßnahme gegen einen rechnerischen Verlauf ohne Maßnahme stellen. Wie so ein Test aufgebaut ist, steht in Ein Causal-Impact-Experiment aufsetzen.

Was wir bewusst nicht versprechen

Wir garantieren keinen ROAS-Lift. Jede Empfehlung kommt stattdessen mit einer Wahrscheinlichkeitsschätzung und einem Backtest-Wert, der zeigt, wie zuverlässig die Modelle in deiner Vergangenheit lagen. Wenn die Datenlage dünn ist, sagen wir das, statt eine scheinbar präzise Zahl auszuweisen. Wie man mit wenig Historie trotzdem sinnvoll rechnet, steht in Sättigungskurven mit wenig Daten.

Eine ehrliche Spannbreite ist im Budget-Meeting mehr wert als eine glatte Zahl, der niemand widersprechen kann, weil niemand weiß, woher sie kommt.

Für wen sich das lohnt

Sinnvoll wird es ab dem Punkt, an dem mehrere Kanäle parallel laufen und die Verteilung eine echte Entscheidung ist, in der Praxis grob ab einem mittleren vierstelligen Monatsbudget. Typische Fälle sind D2C-Shops (Beispiel D2C), B2B-SaaS mit langen Zyklen (Beispiel B2B-SaaS) und Agenturen, die mehrere Kundenbudgets gleichzeitig verantworten (Beispiel Agentur). Wer nur einen einzigen Kanal fährt, braucht kein Modell, sondern ein sauberes Konto.

Datenhaltung und Preis

Vectalyze läuft auf Servern in der EU, mit Verschlüsselung im Transport und im Ruhezustand und mit Zeilen-Sicherheit auf Datenbankebene, sodass jeder Zugang nur eigene Daten sieht. Warum das mehr als ein Detail ist, steht in Marketing-Analytics und DSGVO. Der Starter-Plan kostet 99 Euro im Monat, der Pro-Plan 299 Euro, beide monatlich kündbar, bei Jahreszahlung sind zwei Monate frei. Eine Einordnung gegenüber anderen Ansätzen steht in Was kostet Marketing-Mix-Modeling.

Deine Frage, unsere Antwort

Willst du sehen, wie deine Kanalkurven aussehen, bevor du das nächste Budget verteilst?

Diesen Beitrag haben wir aus echten Projekten geschrieben. Deine konkrete Situation schauen wir uns gern persönlich an und antworten mit einer fundierten Einschätzung statt einer Standard-Floskel. Genau dafür gibt es uns.

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Häufige Fragen zum Thema

Die wichtigsten Nachfragen, die uns nach diesem Beitrag erreichen.

Eine Software für Marketing-Budget-Optimierung. Sie führt deine Werbe- und Umsatzdaten zusammen, schätzt für jeden Kanal eine Wirkungskurve mit verzögerter Wirkung und Sättigung und leitet daraus ab, wie sich das Budget verteilen sollte. Ergänzend prüft sie mit Causal-Impact-Analysen nach, ob eine Maßnahme wirklich etwas bewirkt hat.
Nach dem ersten Sync der Werbekonten läuft der erste Audit in etwa einer Minute. Mit vier Wochen Historie sind die Empfehlungen brauchbar, ab zwölf Wochen deutlich belastbarer. Ohne eigene Daten kannst du mit Demo-Daten oder einem CSV-Import sofort durchklicken.
Nein. Die OAuth-Anbindung an Google Ads, Meta, LinkedIn, TikTok, Snapchat, Bing und GA4 ist bequem, aber kein Muss. Du kannst Performance-Daten als CSV importieren oder manuell eintragen. Gerade Agenturen arbeiten häufig ausschließlich mit CSV-Dateien von Kundenseite.
Grob ab einem mittleren vierstelligen Monatsbudget und mindestens zwei bis drei parallelen Kanälen. Darunter ist die Verteilungsfrage meist zu klein, um eine Optimierung zu rechtfertigen, und die Datenmenge zu dünn für stabile Kurven. Wer nur einen Kanal fährt, braucht kein Modell.
Nein, das wäre unseriös. Was mitgeliefert wird, ist eine transparente Wahrscheinlichkeitsschätzung je Empfehlung und ein Backtest-Wert, der zeigt, wie gut die Modelle in deiner eigenen Vergangenheit lagen. Auf dieser Grundlage entscheidest du selbst, ob du eine Empfehlung umsetzt.

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