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Werbebudget-Rechner: drei Methoden im direkten Vergleich
Wie viel Werbebudget ist richtig? Der Rechner stellt die drei gängigen Methoden nebeneinander: Branchenüblich vom Umsatz, was dein Deckungsbeitrag hergibt, und was dein Ziel kostet. Erst der Vergleich zeigt, ob Ziel, Marge und Budget zusammenpassen.
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1. Umsatz und Branche
Monat oder Jahr, aber alle Beträge für denselben Zeitraum.
2. Was die Marge hergibt
Nach Wareneinsatz, Versand, Zahlungsgebühren, Retouren.
3. Was dein Ziel kostet
Realistisch, nicht der Plattform-ROAS. Im Zweifel niedriger ansetzen.
Budget je Methode
Die Frage, die keine der drei beantwortet
Ab welchem Budget bringt der nächste Euro nichts mehr?
Alle drei Methoden liefern eine Gesamtsumme. Ob der letzte Euro davon sich lohnt, zeigt nur eine Wirkungskurve je Kanal. Die schätzt Vectalyze aus deinen echten Wochendaten, mit ausgewiesener Unsicherheit. Einen ersten Anhaltspunkt liefert der Grenz-ROAS im ROAS-Rechner.
So rechnet der Rechner
Prozent vom Umsatz: geplanter Umsatz mal der üblichen Spanne deines Geschäftsmodells. Einfach, aber die Richtung ist verkehrt: Die Werbung soll den Umsatz erzeugen, hier folgt sie ihm.
Was der Deckungsbeitrag hergibt: Umsatz mal Deckungsbeitrag, minus Fixkosten, minus Gewinnziel. Das ist eine Obergrenze, keine Empfehlung.
Ziel und Aufgabe: zusätzlicher Zielumsatz geteilt durch den erwarteten ROAS. Die beste der drei, solange der erwartete ROAS ehrlich geschätzt ist.
Ausführlich in Werbebudget berechnen und Wie viel Prozent vom Umsatz ins Marketing.
Häufige Fragen
Wie berechne ich mein Werbebudget?
Klassisch über einen Anteil vom geplanten Umsatz, über das, was nach Fixkosten und Gewinnziel vom Deckungsbeitrag übrig bleibt, oder rückwärts vom Ziel: zusätzlicher Umsatz geteilt durch den erwarteten ROAS. Der Rechner stellt alle drei nebeneinander, weil erst der Vergleich zeigt, ob Ziel und Kostenstruktur zusammenpassen.
Wie viel Prozent vom Umsatz sind für Werbung üblich?
Als grobe Orientierung zwei bis fünf Prozent im B2B mit langen Verkaufszyklen, fünf bis fünfzehn Prozent in Handel und Konsumgütern. Junge D2C-Marken im Markenaufbau liegen zeitweise über zwanzig Prozent. Die Spanne sagt, was üblich ist, nicht was sich für deine Marge lohnt.
Welche Methode ist die richtige?
Von den dreien ist Ziel und Aufgabe die ehrlichste, weil sie von der Wirkung her denkt. Sie hängt aber am erwarteten ROAS, und der sinkt meist, wenn das Budget steigt. Die Prozentregel taugt als Plausibilitätsprüfung, der Deckungsbeitrag als Obergrenze.
Warum empfiehlt der Rechner kein optimales Budget?
Weil das eine Wirkungskurve je Kanal braucht, die zeigt, ab welchem Budget der nächste Euro weniger einbringt, als er kostet. Aus wenigen eingegebenen Summen, in denen Grundumsatz und Saison stecken, lässt sich diese Kurve nicht belastbar schätzen. Mit rund einem Jahr Wochendaten, in denen das Budget geschwankt hat, geht es.